Glossar

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ANSI Lumen

ANSI-Lumen wird bei der Angabe des Lichtstroms von Videoprojektoren verwendet, um zu sagen, dass das Gerät nach der Norm des American National Standards Institute getestet wurde. Die entsprechende Norm IT7.227-1998 wurde jedoch bereits im Juli 2003 vom ANSI zurückgezogen und findet sich dort nicht mehr. Gültig sind hingegen die praktisch identischen Normen der "International Electrotechnical Commission (IEC)" sowie die DIN EN 61947-1. Zur Vorbereitung der Messung ist der Projektor so einzustellen, dass vor einem weißen Hintergrund ein 5 % graugetöntes Feld von einem 10 % graugetönten Feld zu unterscheiden ist, also zwei sehr helle Grautöne. Die Projektionsfläche wird dann in drei Spalten und drei Reihen geteilt, und der Mittelwert der Beleuchtungsstärke aller neun Felder ermittelt. Der Mittelwert multipliziert mit der Projektionsfläche ergibt die ANSI-Lumen.

Lumen = Lux•m²

Bildschirmauflösung

Die Bildauflösung ist ein umgangssprachliches Maß für die Bildgröße einer Rastergrafik. Sie wird durch die Gesamtzahl der Bildpunkte oder durch die Anzahl der Spalten (Breite) und Zeilen (Höhe) einer Rastergrafik angegeben.

Je mehr Pixel zur Verfügung stehen, desto realistischer kann ein Bild dargestellt werden. Moderne HD-Displays besitzen eine Auflösung  von 2.073.600 Pixeln, WUXGA - Beamer  stellen 2.304.000 Pixel dar.

Das Verhältnis von horizontaler und vertikaler Anzahl der Bildpunkte ergibt das Seitenverhältnis der Auflösung.

Wichtigste Bildauflösungs-Formate

Format        Pixel                      Seitenverhältnis
XGA             1.024 x 768          4:3
W- XGA       1.280 × 800         16:10
S-XGA         1.280 × 1024        5:4
S-XGA+       1.400 x 1.050       1,33:1
Full HD        1.920 x 1.080       16:9
WUXGA       1.920 x 1.200       16:10
2 K              2.048 x 1.080       17:9
WQXGA       2.560 x 1.600       16:10
4 K -QFHD   3.840 x 2.160       16:9

AVB Audio Video Bridging

Audio Video Bridging (AVB, auch „Ethernet AV“ genannt) ist ein Standard für Audio/Video- Netzwerke, der auf IEEE 802 Ethernet aufbaut, dabei jedoch die bisher vorhandenen Nachteile für das Echtzeit-Streaming von Audio- und Videoinhalten via Ethernet überwindet: die fehlende Taktung und Synchronisation und vor allem das Fehlen eines garantierten Quality-of-Service (QoS) - der Fähigkeit, Audio Samples und Video-Frames immer synchron und rechtzeitig zu übertragen. AVB wurde explizit für die Anforderungen von Echtzeit-Media-Streaming mit garantiertem Quality-of-Service (QoS) entwickelt und bietet ausreichende Rohdatenbandbreite, um eine hohe Anzahl an Audiokanälen über jeden AVB- Port zu übertragen. 
AVB wird durch AVnu Alliance™, einer Organisation führender Technologie-Unternehmen der professionellen AV Branche, Automobil- und Unterhaltungselektronik- Industrie unterstützt.

CEC - Consumer Electronics Control

Der Datenbus für Unterhaltungsgeräte stellt bei elektronischen Consumergeräten komponentenübergreifende Kontrollfunktionen zur Verfügung. Die CEC-Schnittstelle ist von AV.link als dem bisher in Europa vorherrschenden Kontrollstandard abgeleitet worden. Idealerweise lassen sich damit bis zu 15 Geräte herstellerübergreifend gemeinsam kontrollieren, sofern alle vernetzten Geräte CEC unterstützen. CEC nutzt einen seriellen, einadrigen Datenbus, wie er z. B. bei HDMI-Verbindungen optional zur Verfügung steht. Der Verbindungsaufbau und die Überprüfung auf CEC-Fähigkeit erfolgt im Zuge des EDID-Handshakes beim Hot-Plug-Event. Dieser erfolgt beim Einschalten der Geräte oder auch beim Einführen eines HDMI-Steckers in eine HDMI-Buchse. Viele Hersteller verwenden einen eigenen Markennamen für HDMI-CEC.

Digital Signage

Digital Signage-Systeme ermöglichen es, auch im öffentlichen Raum punktgenau, individuell und zeitlich abgestimmt Informationen zu verteilen. Die Grundlage dafür bildet ein modernes Datenmanagement, das nahtlos in die bestehende Prozesssteuerung der öffentlichen Kommunikation integriert werden kann.

Ermöglicht wurde diese Entwicklung besonders durch zwei technologische Entwicklungen:
· kostengünstige, lichtstarke Displays mit langen Standzeiten
· spezielle IT-Netzwerksysteme, die Daten wie Text und Videos gemeinsam über weite Strecken übertragen und an den Displays ausgeben können

Die benötigte Software umfasst Lösungen zur Verwaltung, Übertragung und Einspielung der Inhalte. Dieses Redaktionssystem kann serverbasiert eine Vielzahl von Wiedergabeorte betreuen und mit Informationen versorgen, die dann lokal von den Abspielrechnern verwaltet werden. Die Zeitsteuerung der Programmaus- wahl erhöht die Flexibilität der Digital Signage-Systeme.

Displayport

DisplayPort ist ein durch die VESA genormter, universeller und lizenzfreier Verbindungsstandard für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen. 

In der aktuellen Version 1.2 sind Datenraten bis 17,28 Gbyte/s spezifiziert.
Das verwendete Mikropaket-Protokoll kann ein Display direkt ansteuern.
Unabhängig vom Bilddatenstrom können bis zu 8 Audiokanäle (24 Bit, 192 kHz) sowie Steuerdaten, beispielsweise für berührungsempfindliche Bildschirme, übertragen werden.

DisplayPort unterstützt DisplayPort Content Protection (DPCP) sowie HDCP und zeichnet sich durch reduzierte Funkemissionen aus.

Weitere Ausführungen sind u. a. MiniDisplayPort (mDP), verwendet in Apple-Notebooks sowie MyDP, wie er in PDA`s und Smartphones (GoogleNexus4) zum Einsatz kommt.

DLP-Technologie (Digital Light Processing)

Die DLP-Technologie ermöglicht brillante, scharfe Projektionsbilder. Sie basiert auf dem rein digitalen DMD-Chip (Digital Micro Mirror Device), einem optischen Halbleiterbaustein.

Auf diesem Chip befindet sich ein rechteckiges Feld aus Millionen mikroskopisch kleiner, durch elektrischen Impuls schwenkbarer Spiegel. Diese Mikrospiegel sind an kleinen Scharnieren angebracht, so dass jeder Spiegel entweder den Lichtstrahl weiterleitet (EIN) oder ableitet (AUS). Das erzeugt auf der Projektionsfläche einen hellen oder dunklen Bildpunkt. DLP-Spiegel schalten bis zu 5000 mal pro Sekunde.

Aktuelle 1-Chip-DLP-Projektoren verwenden zur genauen Farbbild-Erzeugung ein schnell rotierendes Farbrad mit 7 Segmenten (2×RGB und 1×Weiß), welches nacheinander die Grundfarben Rot, Grün und Blau projeziert.
Bei besonders leistungsstarken DLP-Projektoren kommen 3 seperate Bildwandler (DMD) zum Einsatz.

Technologieinhaber der DMD-Chip-Produktion ist Texas Instruments

DVI (Digital Visual Interface)

DVI ist eine elektronische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten, welche vorwiegend im Computer-Bereich zum Einsatz kommt und das Kopierschutzverfahren HDCP 1.3DVI unterstützt. Dabei unterscheiden sich die Varianten DVI-A (analoge Videosignale, kompatibel zu VGA), DVI-D (digitale TMDS-Übertragung), DVI-I (analoge und digitale Videosignale). Mechanisch abweichende Varianten sind als Mini-DVI und Micro-DVI (Apple MacBook Air) zu finden.

Single-Link-Verbindung transportieren max. 3,72 GBit/s (1600×1200 Pixel/60Hz), Dual-Link-Verbindung bis zu 7,44 GBit/s (2560×1600 Pixel/60 Hz).

Einige Hersteller übertragen neben hochaufgelösten digitalen Videodaten auch digitale Audiodaten über die DVI-Schnittstelle, diese Signale sind mit HDMI kompatibel.

Im Bereich der Unterhaltungselektronik setzt die Industrie primär auf HDMI, im Computerbereich soll bis 2015 DisplayPort die DVI-I und DVI-A -Schnittstellen wegen der geringeren Baugröße und der deutlich höheren Übertragungsgeschwindigkeit ablösen.

Farbtiefe

Farb- und Helligkeitswerte von digitalen Bildern werden innerhalb der kleinsten Einheit jedes Bildes (z.B. Pixel) gespeichert. Jede Bildeinheit enthält eine festgelegte Anzahl der maximal möglichen Abstufungen. Bei einer Farbtiefe von 8 Bit sind 28 = 256 Abstufungen möglich.

Derzeit am gebräuchlichsten ist der RGB-Farbraum mit 8 Bit pro Farbkanal (True Color), moderne Anzeigegeräte bilden jedoch mit höherer Farbtiefe ab.

Der Vorteil einer noch höheren Farbtiefe liegt in der größeren Farbdifferenzierung und der feineren Darstellung von Graustufen.

Schnittstellen wie HDMI unterstützen Deep Color und übertragen Farbtiefen bis 48 Bit. Bei Deep Color können bis zu 281,4 x 10exp12 (Tera) Farbnuancen dargestellt werden.

H.264/MPEG-4 AVC

H.264/MPEG-4 AVC ist ein H. Standard zur hocheffizienten Videokompression. Mitglieder der Arbeitsgruppe stammen unter anderem vom Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Microsoft und Cisco Systems. H.264 erreicht eine dreimal so hohe Codiereffizienz wie H.262 (MPEG-2) und ist auch für hoch aufgelöste Bilddaten (z. B. HDTV) ausgelegt.

H.264 ist eines der obligatorischen Videokompressionsverfahren des Blu-ray-Standards, für die hochauflösende Fernsehübertragung mittels DVB-S(02), der HD-DVD und Videokonferenzsysteme.

Spezifiziert sind Datenraten bis zu 960 Mbit/s bei Auflösungungen bis 4096x2304 Px.

Hardware- basierte Lösungen für den professionellen Einsatz (Crestron CaptureHD?) bieten eine Codierung in Echtzeit: Inhalte können in hoher Qualität archiviert und in Netzwerken verfügbar gemacht werden.

HD Base-T

HDBaseT™ ist ein Hochgeschwindigkeits – Übertragungsverfahren, entwickelt für die AV-Signalübertragung.

Die Daten werden unkomprimiert und kopiergeschützt über Twisted-Pair CAT-Kabel transportiert, als Stecker kommen RJ 45 zum Einsatz. Die gesamte Kabellänge darf dabei bis zu 100 m betragen, einschliesslich zweier Patchkabel mit jeweils 5 m. Es werden Standard -Kabel CAT 5e/6 verwendet. Hersteller von HDBaseT™- Komponenten bieten spezifizierte Kabel an.

HDBasteT™ überträgt analoge und digitale Bild-, Ton- und Steuerdaten (HDCP, CEC, EDID). Die parallele Übertragung von 100 BaseT Ethernet, USB und weitereren Steuerungsprotokollen über ein einziges Kabel ist möglich.
Bis zu einer Leistung von 100 Watt können DC-Spannungsquellen (PSE) dem Verbraucher (PD) über eine HDBaseT –Verbindungsstrecke zukommen lassen, PoH beschreibt umfangreiche Schutzfunktionen.
Die HDBaseT™ Alliance wurde 2009 von LG, Samsung, Sony und Valens Semiconductor gegründet.

HDMI

High Definition Multimedia Interface ist ein AV-Verbindungsstandard, entwickelt für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten. Dieser vereinheitlicht existierende Verfahren, erhöht gegenüber diesen die Qualitätsmerkmale und bietet außerdem auch ein zusammenhängendes Kopierschutzkonzept (DRM). Die aktuelle HDMI-Version ist 1.4a.

Neben Typ-A sind Mini-HDMI und Micro-HDMI Stecker für Notebooks gebräuchlich.

Single-Link-Verbindungen übertragen 3.96 GBit/s, Dual Link unterstützt Deep Color-, 3D- und 4K2K-Formate bei Verwendung von HDMI Hi-Speed -Kabeln.

Für eine fehlerfreie Übertragung sind die Kabelqualität und Empfangseigenschaften des HDMI-Empfängers ausschlaggebend.

Kontrastverhältnis

Das Kontrastverhältnis ist ein in der Unterhaltungselektronik gebräuchlicher Messwert, um den maximalen relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß darzustellen. Er beschreibt quantitativ die Fähigkeit eines Bildschirms oder Projektors, ein kontrastreiches Bild zu erzeugen. Das Kontrastverhältnis ist der Quotient aus der maximal und der minimal darstellbaren Leuchtdichte z. B. eines Monitors oder eines Projektors.

STI - Speech Transmission Index

Der Sprachübertragungsindex STI ist ein Maß für die Sprachübertragungsqualität einer Übertragungsstrecke vom Sprecher zum Zuhörer. Als Übertragungsstrecke wird dabei eine akustische oder elektro-akustische Sprachsignal-Übertragung verstanden. 

Die Maßzahl STI beschreibt die zu erwartende Sprachverständlichkeit beim Zuhörer, standardisiert in IEC 60268-16.

Der Sprachübertragungsindex ist abhängig von
· dem Pegel des Sprachsignals beim Zuhörer
· dem Hintergrundpegel beim Sprecher und 
  Zuhörer

· Echos und Nachhallzeit des Zuhörer-Raumes
· Maskierungsseffekten
· den Verzerrungen der Übertragungsstrecke 
· der Qualität und Richtcharakteristik der 
  Schallquelle (z.B. Lautsprechersystem)

Der STI wird als numerischer Wert angegeben,
die typischen Mindestanforderungen an Beschallungs- und Evakuierungsanlagen liegen bei  0,45 STI.

Videokonferenz

Weiterentwicklung der Audiokonferenz: Visuelle und akustische Aufnahmen sowie optional weitere Daten (z. B. Dokumente) werden in Echtzeit zwischen zwei oder mehreren Standorten übertragen. Die Anlagen bestehen aus Kamera und Mikrofon sowie Bildwand und Lautsprecher.

Videokonferenzen eignen sich besonders für international tätige Unternehmen und/oder für Unternehmen mit mehreren Standorten. Der Hauptvorteil dieses Kommunikationswegs besteht in der Einsparung von Zeit und Reisekosten.

Moderne HD-Videokonferenzsysteme stellen innerhalb von Sekunden die Verbindung mit Geschäftspartnern, Kunden oder Auftraggebern an verschiedenen Orten her und bieten somit die Möglichkeit effektiver, persönlicher Kommunikation.